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Pressemitteilung

Datum 28.11.2017

Große Notfallübung „Apron 17“ am Bodensee-Airport Friedrichshafen mit 350 Einsatzkräften und 40 Fahrzeugen

Mit diesem Szenario wurde die große Notfallübung „Apron 17“ gestaltet. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreibt vor, dass an allen Verkehrsflughäfen mit Linienflugverkehr alle zwei Jahre eine Notfallübung durchzuführen ist. Dabei geht es um den koordinierten Einsatz des Flughafenpersonals und aller haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräfte bei einem Notfall. In dem geplanten Übungsszenario wurde die Landung eines Flugzeuges mit eingeknicktem Bugfahrwerk angenommen, dass nach der Landung von der Piste abkommt und mit einem anderen Flugzeug kollidiert, das daraufhin Feuer fängt. Die Passagiere der gelandeten Maschine werden sofort evakuiert und medizinisch versorgt.

Mit Blaulicht und Martinshorn gelangten die rund 300 alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsorganisationen wie dem DRK, Johanniter, THW mit ihren Einsatzfahrzeugen zur angenommenen Unfallstelle im Westteil des Flughafens. Auch Vertreter von Polizei, Zoll, Bundeswehr und der Krisenstäbe des Landkreises wurden mit ihren damit verbundenen Aufgaben vertraut gemacht.

Übungsbeobachter der verschiedenen Behörden werden eine detaillierte Analyse der Abläufe anfertigen, um die Sicherheit – die im Luftverkehr höchste Priorität hat - weiter zu optimieren, um im Notfall eine schnelle und effiziente Hilfe anbieten zu können.

Die Verantwortlichen lobten das große Engagement aller Beteiligten. Einsatzleiter Tobias Weber, Leiter der Flughafenfeuerwehr am Bodensee-Airport Friedrichshafen: „Es ist wichtig, solche unangenehmen Szenarien mit ihren denkbaren Folgen durchzuspielen, damit alle Beteiligten im Ernstfall vorbereitet sind und entsprechend professional agieren können. Vielen Dank an alle Beteiligten, die mit hohem Aufwand diese Übung vorbereitet und durchgeführt haben.“

Der Termin der diesjährigen Notfallübung „Apron 17“ wurde vorab der Öffentlichkeit bekanntgegeben, um etwaige Irritationen, speziell durch die massiven Verkehrsstörungen bei der Anfahrt der Einsatzkräfte, zu vermeiden. Bei der letzten Übung im Jahr 2015 wurde vor allem die Alarmierung der Einsatzkräfte getestet, weshalb der Termin vorher nicht veröffentlicht werden konnte.

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